Die Anfänge unserer Kongregation liegen im Jahr 1890 in München, Deutschland, durch die Initiative des italienischen Hieronymitaners P. Peter Natili und der Rotkreuzschwestern Barbara Walter, Kreszentia Rodler, Elisabeth Meister und Theresia Dick.
Während seiner Münchner Zeit kümmerte P. Natili sich besonders um jene mittellosen Kranken,die sich wegen der fehlenden Sozialhilfe weder einen Arzt noch eine Krankenhausbehandlung leisten konnten. Die soziale Not gegen Ende des Jahrhunderts machte ihn sehr betroffen und drängte ihn zur sozialen Tat zugunsten der Ärmsten. Als Botaniker war P. Natili ein guter Kenner der heimischen Heilkräuter und ein Verfechter der Naturheilkunde. Mit seinen Arzneien, die er selbst zubereitete, konnte er viele Schmerzen lindern und manchen Kranken heilen. Aber es fehlten Hände, um die verlassenen Kranken in ihren Häusern zu pflegen. Berührt von der harten Wirklichkeit , welcher die armen Kranken ausgesetzt waren in der Nachkriegszeit, und von der Lehre und dem Geist Jesu angetrieben, suchte P. Natili einen Helferkreis. Die erste Helferin, die sich ihm anschloss, war die Rotkreuzschwester Barbara Walter (Schw. Hieronyma). Sehr bald stellten sich drei weitere junge Frauen zur Verfügung zur Pflege seiner Armen: Kreszentia Rodler
Schw. Rosa), Elisabeth Meister (Schw. Philomena) und Theresia Dick (Schw. Cölestine)